2.BL – Verl

Nach den ersten beiden Ligarennen in Gütersloh und Eutin ging es am letzten Wochenende nach Verl, um dort das dritte Rennen der zweiten Bundesliga zu bestreiten. Aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle war das Team diesmal leider nur mit vier Athleten am Start, also mussten wir vier, Max Schröter, David Strunck, Kim Oranienburg und Daniel Hahn, auf jeden Fall das Ziel erreichen.

Am Vorabend wurde die Radstrecke noch einmal abgefahren und nach einem kurzen Koppellauf ließen wir den Abend anschließend, wie üblich, zum Carboloading beim Italiener ausklingen.

Am Sonntag ging es für uns dann recht früh raus und nach einem guten Frühstück auf zum Wettkampfgelände. Die 750m mussten bei 20*C Wassertemperatur ohne Neo geschwommen werden, was nicht allen Athleten so gut bekam. Als erster Hamburger entstieg Kim dem kalten Nass, gefolgt von David, Max und Daniel. Den 20km langen Rundkurs auf dem Rad nutzte das Team, um sich weiter nach vorne zu arbeiten. Mein Zwischenziel war zunächst erreicht und ich konnte das Radfahren komfortabel in einer großen Gruppe beginnen. Nach dem kalten Schwimmen wollten aber meine Beine nicht so richtig auf Betriebstemperatur kommen und ich bekam während des Radfahrens Krämpfe, weshalb ich nach 5km den Anschluss verlor und mich alleine weiter durchkämpfen musste. Für die letzten Radkilometer konnte ich dann immerhin noch mit zwei anderen, eingeholten Athleten ein wenig kreiseln.

Auf dem abschließenden 5km Lauf legte vor allem Max mal wieder eine klasse Performance hin und stellte einmal mehr die Gesetze des Triathlons auf den Kopf, indem er sich mit 15:33min (schnellster Laufsplit der Liga) auf den 7. Platz vorarbeitete. Aber auch die anderen Hamburger versuchten noch einmal alles, um wichtige Plätze gut zu machen. Knapp 3 Minuten hinter Max lief Kim (60.) ins Ziel ein. David (71.), der nach langer Verletzungspause seine Laufform von Mal zu Mal steigert, kam ebenfalls erfolgreich ins Ziel. Ich (81.) konnte leider nicht an meine Leistung der vergangenen Wettkämpfe anknüpfen, beendete aber dennoch glücklich mein erstes Bundesligarennen.

In der Teamwertung reichte es dieses Mal leider nur für den 16. Platz. Das Team hat den erschwerten Umständen entsprechend das Beste aus der Situation gemacht und Kim und ich konnten als Debütanten erstmals Bundesligaluft schnuppern. In den nächsten Saisonrennen soll es in der Gesamtwertung aber natürlich noch ein paar Plätze weiter nach vorne gehen.

 

Daniel Hahn