2. Bundesliga in Eutin

Nach dem Einstieg in Gütersloh, welcher mit einem soliden 9. Platz bewältig wurde, ging es nun also nach Eutin. Anderes Wettkampfformat, anderer Ort und ein verändertes Team ließen auch heute wieder keine konkrete Vorhersage für eine Platzierung treffen. Also hieß es für Christian, Max, Jean- Pierre und die eingesprungenen Hauke und Julian einfach wieder Knallgas geben. Hauke feierte zudem, nach langer Verletzungspause, sein Comeback in der 2. Liga. Am Vortag gab es das übliche Prozedere, Pizza reinflanken, Müll labern, sich gegenseitig demotivieren, jammern und sich auf den gemütlichen Fernsehabend im Hotel freuen.

Um 6:00 Uhr klingelte der Wecker und alle Teammitglieder fragten sich, ob das am Sonntagmorgen wirklich das Richtige ist und man vielleicht doch das falsche Hobby gewählt hat. Das Frühstück steigerte die Laune zumindest wieder und spätestens am Wettkampfort war der letzte von uns motiviert. 20,1 Grad Wassertemperatur, also kein Neo. Ab ins Wasser, ohne Einschwimmen und ab dafür. Unsere Jungs taten sich wie gewohnt schwer, als bester stieg Hauke unter den besten 25 aus dem Wasser, gefolgt von Christian, Jean-Pierre und Max die innerhalb von 15 Sekunden aus dem Wasser kamen und eine Gruppe auf dem Rad bilden konnten. Julian kam 20 Sekunden dahinter aus dem Wasser und verpasste die Gruppe. Schnell bildeten sich drei große Gruppen.

 

15 Mann an der Spitze, gefolgt von der Gruppe um Hauke und dahinter der Rest unserer Jungs. Während Gruppe 1 und 3 gut arbeiteten, wurde in der 2. zum Glück für unser Team gebummelt. Kurz vor Ende des Radparts bildete sich eine große Gruppe, in der sich alle gut positionieren konnten. Gruppe 1 stieg mit einer Minute vor dem Rest in die Laufschuhe und es ging nun eigentlich darum, sich um Platz 15-80 optimal zu positionieren. Max zündete kurzerhand den Turbo und hatte sich nach der Hälfte des Laufs schon unter die Top 10 katapultiert. Aber auch Jean-Pierre schlug ein hohes Tempo an, gefolgt von Hauke und Christian, der nach harter Arbeit auf dem Rad dem Tempo etwas Tribut zollen musste. Max erwischte einen Sahnetag und konnte mit dem schnellsten Laufsplit noch auf den 2. Platz vorlaufen. Auch Jean-Pierre lief einen gewohnt flotten Schuh und ging als 24. über die Ziellinie.

Hauke, der bis zum letzten Meter kämpfte, überraschte alle mit einem hervorragenden 50. Platz, obwohl Laufen zu seiner schwächsten Disziplin zählt. Christian komplettierte die Teamwertung auf dem 63. Platz. Auch Julian konnte trotz eines unglücklichen Rennverlaufs sein Rennen beenden und ging als 78. ins Ziel. Nach kurzem Warten stand die Platzierung fest: 8. Platz in der Endabrechnung, wieder ein solider Mittelfeldplatz, mit dem man angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle diesmal zufrieden sein kann. Nun heißt es die Wunden lecken und frisch und motiviert nach Verl zu fahren, um dort wieder mit voller Man-power anzugreifen!

Max Schröter