Alternativtraining im Winter

Radtrainingslager auf Fuerteventura oder Lanzarote, Langlauf in den Alpen oder in Skandinavien? Dieses Jahr nicht mit mir. Mich hat es in diesem Winter über Weihnachten für drei Wochen nach Südafrika, genauer nach Langebaan, verschlagen, um endlich mal wieder meiner vortriathletischen Leidenschaft Nummer eins nachzugehen: Dem Windsurfen.

Mit Coach Golo abgesprochen, dass man auf dem Läuferkontinent Nummer eins nebenbei noch die derzeit größte Schwäche, das Laufen, bearbeitet, konnte man nebenbei auch noch etwas Spezifisches machen.
Aber endlich mal wieder über statt durch das Wasser zu hämmern, ist in der Tat auch ein sehr, sehr erhebendes Gefühl. Endlich mal wieder Muskeln spüren, welche im Triathlon eher vernachlässigt werden, die Hände mit Blasen übersät und eine tiefe Müdigkeit, die man beim Radfahren, Laufen und Schwimmen eher schwerlich erreicht.

Nebenbei gab es dann natürlich auch ein wenig Sightseeing, wenn man den 15 Stunden Flug schon einmal auf sich nimmt… Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, wunderschöne Sandstrände und eine Begegnung mit zwei Geparden in einem sogenannten „Gamepark“ waren echte Highlights. Wobei vor allem die Begegnung mit einem der schnellsten Tiere auf unserem Planeten schon besonders war, zumal sie, nur einen Meter entfernt (ohne Zaun dazwischen), schon eine unfassbar große Faszination ausstrahlen, da kommt selbst unser teameigener Gepard, Max Schröter-Triathlet, nicht mit :D.

Und das beste am Ganzen: Sonne, kurze Hose, Sonnenbrille und oben ohne laufen, so lassen sich die nächsten drei, wahrscheinlich eher kalten Monate, bis es mit dem Team nach Malle geht, doch gut gestärkt angehen.

Allen Leuten im kalten Deutschland einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Silvester werde ich dann leider auch wieder mit euch in der Kälte leiden.