Rennbericht Julian S. beim T3 in Düsseldorf

Während der Rest des Regio-Teams in Itzehoe die Flagge des Tri-Teams hochhielt, ging es für Julian am Sonntagnachmittag in Düsseldorf zu ungewohnt später Zeit an den Start.

Nachdem Max bereits um 12:30 Uhr im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Elite an den Start ging, ertönte der Startschuss für Julian um 14:30 Uhr bei besten Bedingungen.
 Gestartet wurde aus dem Wasser heraus im Düsseldorfer Medienhafen, von wo aus ein Dreieckskurs zweimal geschwommen werden musste. Während sich eine weiter links positionierte Gruppe ein wenig absetzen konnte, schwamm Julian ein wenig zentraler alleine vorne weg und führte eine ca. 3 Mann große Gruppe an, die sich mit der Führungsarbeit im Verlauf abwechselte. Anders als bei den Liga-Rennen gestaltete sich das Schwimmen hier eher friedlich und so konnten die 1500m gut zurückgelegt werden.

Nachdem die 45 Treppenstufen beim Schwimmausstieg überstanden waren, ging es als 6. der Startwelle (bzw. 16. gesamt) über die Brücke auf den langen Weg zur Wechselzone. 
Als 14. gesamt ging es dann auf das Rad, wo es erstmal galt den Rhythmus zu finden, was sich durch die mehreren kleinen Antritte und die Brücken anfangs schwieriger gestaltete.

Nach der zweiten Brücken-Auf- bzw. Abfahrt ging es dann aber auf direktem Weg zum Wendepunkt und es ließ sich ein gutes Tempo finden. Bis auf einen ungeplanten Halt aufgrund eines Krankenwageneinsatzes lief der Radteil fast wie im Vorfeld geplant und so ging es dann nach den 2 Radrunden als 12. in die Wechselzone hinein und als 11. aus dieser heraus, um auch den letztem Teil des Wettkampfes in Angriff zu nehmen.

Doch schon auf den ersten Metern kam das Gefühl auf, dass die folgenden 10 Kilometer kein großer Spaß werden sollten – es rächte sich, dass er auf dem Rad mehr als sonst getrunken hatte. Nachdem sich zwar die anfänglichen Probleme mit dem Magen nach der ersten von vier Laufrunden gelegt hatten, konnte er trotzdem nicht so Recht in seinen Rhythmus finden und lediglich seine Position verteidigen. Der Versuch, den auf den letzten 400m zugelaufenen 10. Platzierten hinter sich zu lassen, gelang nicht ganz und so wurde er 10m vor dem Ziel doch noch ausgesprintet.

So ging es mit einer deutlich langsamer als geplanten Laufzeit nach 2:14:25 und dem 11. Platz gesamt und dem 4. in der Altersklasse durchs Ziel.

Rückblickend ein Rennen, mit dem man aufgrund der Schwimm- und Radzeiten und der gesammelten Erkenntnisse zufrieden sein kann. Großer Dank an alle mit angereisten Unterstützer an der Strecke, die jede Runde aufs Neue alles herausgeschrien und angepeitscht haben! Triathlon ist halt doch mehr als nur Schwimmen, Radfahren und Laufen!