Rennbericht Sassenberg Triathlon

image1Nachdem das Wetter sich bis Mitte der Woche eher zurückgehalten hatte, gab es ab Freitag nur noch Sonne im Münsterland – pünktlich zum Sassenberger Triathlon passten die Rahmenbedingungen also perfekt. Nur 15 Kilometer von Zuhause aus entfernt ging ich hier am Sonntag über die Sprintdistanz an den Start.

Nach 2 Wochen Ruhe und Wiedereinstieg ins Aufbautraining sollte hier vor allem ein Trainingsreiz gesetzt und beim gemeinsamen Rennen mit Johanna und Denis der Spaß in den Vordergrund gestellt werden.

Um 10 Uhr fiel der Startschuss und es ging auf die 650m lange Schwimmstrecke, die aufgrund der kühlen Wochen mit Neo geschwommen wurden. Als 4. ging es dann aus dem Wasser aufs Rad, hier konnte ich relativ schnell zwei Starter überholen und befand mich auf dem 2. Platz. Von hier an fuhr ich ca. 10 der 23,5 Kilometer alleine, dann schlossen Stück für Stück Gruppen auf, sodass sich eine ca. 9 Mann große Gruppe ergab. Es ging ein bisschen durcheinander, immer versuchten kleine Gruppen auszureißen – jedoch blieb es bei Versuchen, was eventuell auch an den Wettkampfrichtern lag, die das Windschattenfahren ziemlich konsequent mit Zeitstrafen quittierten.
image2Kurz bevor es in die Wechselzone ging, konnte ich mich gemeinsam mit einem weiteren Starter und Denis Möllers, der auf dem Rad einiges gedrückt hatte und sich anschließend mit einer starken Laufleistung den 3. Platz sichern konnte, als 3er Gruppe an die Spitze setzen und so in die Wechselzone schieben.
Dank eines schnellen Wechsels ging es für mich als 1. auf die Laufstrecke – ein bislang unbekanntes Gefühl, sonst galt es ja immer, möglichst viel vom Rückstand aufzulaufen. Vorbei an den lautstarken Supportern, die mir nochmal klargemacht haben, dass hier was drin ist und mich ordentlich nach vorne schrieb, ging es dann zuerst am See entlang Richtung Waldweg. Mein Vorsprung betrug anfangs ca. 30 m, nach 2 km war dieser jedoch aufgelaufen worden und ich hörte hinter mir meinen Verfolger. Ich behielt mein Tempo bei, was mit zunehmender Distanz leichter fiel und verschärfte das Tempo ab Kilometer 4 zunehmend. So konnte ich meinen Vorsprung auf den letzten 1,5 km auf 18 Sekunden ausbauen – und meinen ersten Sieg verbuchen!

Ziemlich fertig und glücklich im Ziel konnte ich noch Denis’ Zieleinlauf beobachten, der sich mit einer starken Leistung den 3. Platz sichern konnte. Da Johanna 15 Minuten später startete konnten wir uns noch an der Strecke postieren und sie zu ihrem Altersklassensieg nach vorne brüllen.

image3Alles in allem ein Ergebnis, mit dem ich absolut zufrieden bin. Vor allem beim Laufen konnte ich erneut neue Erfahrungen gewinnen und einiges dazulernen. Aber das Beste des Tages war es, nach einiger Zeit mal wieder gemeinsam an den Start zu gehen. Jetzt gilt es, die Form weiter aufzubauen und am Wochenende ein ordentliches Ergebnis beim 10 km Lauf zu erzielen.