Schwimmtrainingslager Itzehoe

img_1365Es war mal wieder soweit: Der Sommer ist gefühlt erst zwei Tage vorbei, da steht schon wieder der graue November vor der Tür. Das heißt für die Jungs vom Tri Team Trainingslager in Itzehoe. Besonders gespannt konnte ich als Neuling im Team sein. Wie sind die Jungs so drauf, wie ist das Training, passe ich überhaupt ins Team rein? Fragen über Fragen, die man sich vor einem solchen Zusammenkommen mit dem Team stellt, auch wenn man die meisten schon bei Wettkämpfen mal gesehen hat.

Somit begann der Freitag mit der Anreise und der ersten Schwimmeinheit um die 3km. Die erste Ansage bezog sich gleich darauf, dass ein 400 Meter Test geschwommen werden musste – Weltklasse . Alle waren natürlich begeistert (mehr oder weniger). Als dieser aber geschafft war, ging der Spaß erst richtig los. Abgesehen von dem 400m-Test bestand die erste Einheit hauptsächlich aus Techniktraining.

Die Technik sollte am Abend besonders im Fokus liegen. Bei einer leckeren gemeinsamen Pizza wurde der Beamer aufgestellt und Trainer Golo begann mit der Schwimmanalyse. Von jedem wurden in der ersten Einheit Videos aus allen Perspektiven über und unter Wasser gemacht. Nun wurde alles auseinander genommen und Positives und Negatives sichtbar gemacht. So hatte am Ende des Abends jeder seine Baustellen, um die kommenden Wochen im Wasser daran zu arbeiten. Damit war der erste Tag geschafft und wie erwartet, war die Stimmung im Team prächtig.
Der nächste Morgen begann dann recht entspannt. Um 8 Uhr ins Wasser, knappe 3 Kilometer schwimmen und dabei hauptsächlich Technikfixierung. Allerdings steckte hier doch was im Busch, wenn der Morgen so locker verläuft.

 

img_1470Nach kurzer Pause und dem Frühstück ging es dann gemeinsam zum Laufen, um hier ein paar Tempowechsel zu trainieren, aber auch das war nicht die erwartete Verausgabung. Das Hauptprogramm kam nämlich noch: Um 16 Uhr stand Schwimmen auf dem Plan und zwar 5 Kilometer, die es in sich haben sollten.  Na ja, Augen zu und durch oder wie war das?
Aber auch diese Einheit ging dann verhältnismäßig zügig vorbei und mit den Vereinskameraden auf der Bahn blieb die Motivation konstant hoch. Das anschließend geplante Athletiktraining wurde dann allerdings doch aufgrund von schweren Armen in Dehnen umgewandelt. Nun merkte man die Arme doch, aber alle waren noch am Leben, wenn auch etwas schläfrig. Nun noch schnell zum Italiener, bevor die Augen komplett zuklappen, fix was spachteln und dann halbtot ins Bett fallen. Ja schlafen, meine Paradedisziplin!

img_1484Am nächsten Morgen hieß es dann ein bisschen Techniktrainig beim Laufen, um sich nochmal auf die zügige Schwimmeinheit am Mittag mental einzustellen. Nochmals 3,5k, dieses mal aber mit ordentlich Feuer dahinter. Das tat nach den bereits geschwommenen Kilometern nun doch weh. Aber als Team kann man sich gegenseitig nochmals pushen und dann bekommt man die Einheit auch irgendwie rum. Jetzt war auch der letzte frische Muskelstrang zerstört und man konnte beruhigt nach Hause fahren, um sich einen Mittagsschlaf zu genehmigen, selbstverständlich nach der Stärkung beim Restaurant zur Goldenen Möwe.