Sieg beim Elbetriathlon

WhatsApp Image 2016-08-28 at 10.01.59Es standen wiedermal die Hamburger Meisterschaften an. Nach dem Sieg über die Sprintdistanz wollte ich mir nun auch den Meistertitel über die Olympische sichern. Es sollte meine erste und auch letzte in diesem Jahr sein, aber was tut man nicht alles für einen kleinen Titel. Früh klingelte der Wecker und noch verpennter als sonst, quälte ich mich zum Wettkampfort und fragte mich, willst du das wirklich machen? Ich meine 1,5 Kilometer Schwimmen und das am Stück?! Nein, wollte ich nicht, aber ich redete mir gut zu. Der Start erfolgte und ich konnte mich an Rang vier in den Wasserschatten eines Konkurrenten hängen. Der zog mich quasi über die Strecke und aufeinmal fand ich alles gar nicht mehr so schlimm. Die Zeit ging gut um und ich habe im Wasser eine für mich gute Leistung gebracht. Immerhin 2 Minuten schneller als noch im letzten Jahr. Also schnell den Neo aus und rauf aufs Rad. 40 Kilometer, vier Runden (vielleicht waren es auch nur 38). Aber auch hier fand ich meinen Rhythmus und nach 54 Minuten war der Spaß auch schon wieder vorbei. Beim Laufen kam dann der Mann mit dem Hammer. Die Tempoeinheiten der Wochen hatten mir mal richtig zugesetzt und gefühlt hatte ich den Anker geworfen.

WhatsApp Image 2016-08-28 at 10.19.37Ich quälte mich die ersten 2,5 Kilometer über die Strecke und heute störte mich einfach alles am Laufen. Vor allem die Hitze und ich dachte auch kurz daran aufzuhören. Gefühlt schlich ich mit einer 4 Minuten Pace über die Strecke und wusste leider auch nicht so recht, ob ich nun wirklich erster war. Allerdings sah ich beim Laufen dann endlich meine Teamkameraden Erik, Jesco und Nicholas wieder und stellte fest, dass diese genauso elendig aussahen wie ich. Irgendwie beruhigte mich das und ich versuchte irgendwie, kontrolliert das Rennen zu Ende zu bringen. Im Ziel durfte ich zu meiner Verwunderung festellen, dass eine 1:50:31 Stunden bei mir rausgekommen ist und ich wohl doch nicht so unterirdisch unterwegs war.

1. Max Schröter 1:50

9. Nicholas Wiebe 2:02

19. Erik Link 2:06

27. Jesco Danylow 2:11