Trainingslagerbericht Mallorca

In diesem Jahr ging es erstmals für eine größere Gruppe des Tri Teams auf die Trainingshochburg Mallorca. Nachdem das Team in diesem Jahr einige Neuzugänge verbuchen konnte und dadurch stark gewachsen ist, war es an der Zeit, die Topathleten auf die anstehenden Liga-Wettkämpfe vorzubereiten.

 

IMG_3863Nachdem der Großteil der Mannschaft am Samstag angereist war und das Rad zusammengebastelt hatte, waren natürlich alle heiß darauf, die optimalen Bedingungen auszunutzen. Viel Zeit, vernünftiges Wetter, gutes Essen im Hotel Janeiro und natürlich ein genialer Teamgeist spornten das Team an. Nun hieß es also zwei Wochen lang intensive bis sehr intensive Einheiten abzuhalten, ohne dabei an den Folgetagen einzugehen. Die ersten Tage hieß es für alle, trotz individueller Trainingsprogramme der Trainer, ruhig bleiben und nicht gleich die gesamte Energie verpulvern, was durchaus dem einen oder anderen schwerfiel. Bis zu dem Moment als Philipp Herber mit Anhang vier Tage später dazustieß, funktionierte dies auch noch ganz gut. Außer bei den Laufeinheiten hielt sich das Tempo noch im erträglichen Bereich. Auch die angeleiteten Schwimmeinheiten durch unseren Schwimmspezialisten Kunzi hatten eine optimale Intensität und schulten gleichzeitig Technik und Geschwindigkeit im Wasser. Ab Tag „Herber“ wurde dann der Turbo gezündet. Intervalle am Berg, mit 50km/h Richtung Hotel oder weil man nicht genug von den Bergen bekommen konnte, einfach mal einen Anstieg dreimal hochfahren wurde zur Normalität. Jeder, der ein bisschen Bock auf Radfahren hatte, konnte sich hier ausleben. Sollte doch mal jemandem die Energie ausgegangen sein, wurde einfach eine Pinkelpause verordnet, um sich nochmal für den anstehenden Ortschildsprint ein Dextro-Gel zu gönnen.

 

IMG_3976In der zweiten Woche, waren kaum Anzeichen von Müdigkeit zu erkennen. Das Team heizte wie am ersten Tag über die Insel und ließ keine Möglichkeit aus, die eigenen Fähigkeiten an die Grenzen zu bringen. Es fiel zwar auf, dass beim Abendessen die Gabel deutlich schwerer in den Mund fallen wollte oder anders herum, doch jeden Morgen hatten alle wieder ordentlich Bock. Beim traditionellen Spaziergang nach dem Abendessen und der Teamversammlung in der Präsidentensuite zum gemeinsamen, niveauvollen TV-Konsum bei einer Runde „Schwiegertochter gesucht“ o. ä. wurden noch die letzten Speicher gefüllt und die Motivation für den nächsten Tag entflammt.

 

Nach intensiven zwei Wochen fällt das Fazit durchaus positiv aus. Alle haben Bock auf die Saison und sind schon jetzt in guter Verfassung und durchaus konkurrenzfähig. Doch einer der wichtigsten Punkte für uns ist, dass das Team einen unglaublichen Zusammenhalt entwickelt hat, der uns auch tatsächlich als ein homogenes Team in die Wettkampfsaison gehen lässt, trotz der vielen unterschiedlichen Charaktere.

Alle sind gesund wieder zurück, fit wie selten zuvor und brennen darauf, die ersten Wettkämpfe zu bestreiten.

 

So long, euer Tri Team Hamburg