VAF Swim & Run – Eine erste Standortbestimmung für die Liga

Wenn sich die sonst so regnerische Hansestadt bereits im Februar bei frühlingshaften Temperauren und strahlendem Sonnenschein präsentiert, kann dies nur eins heißen: Der rote Teppich ist ausgerollt und einer warmen Laktatdusche, sowie einem erfolgreichen Saisonauftakt steht nix im Wege … oder etwa doch?
Schwund gibt es bekanntlich immer: Ein bei AliExpress erwobenes KfZ-Navigationsgerät der Marke „TömTüm“, welches einer Athletin zwar den korrekten Weg nach Elmshorn wies (für die mit der Geografie des Nordens nicht so Vertrauten: Das gehört zu Schleswig-Holstein oder so), damit das eigentlich Ziel aber um knappe 30km (Luftlinie) verfehlte, führte zum Ausfall einer Athletin!

In Summe reiste das TRI Team deshalb mit einer siebenköpfigen Truppenstärke – 2 Damen & 5 Männlein – am vergangenen Sonntag (24.03.19) zum VAF Swim & Run an. Gut gelaunt, hoch motiviert und voller Vorfreude präsentierten sich unsere Athleten und fieberten dem ersten Startschuss entgegen.

Das Schwimmen
Beim Betreten der Austragungsstätte wurden Sportler, Trainer, Kampfrichter, Betreuer und Fans von einer Luftfeuchtigkeit begrüßt, wie man sie sonst nur im tropischen Regenwald vorfindet. Das standardmäßige Aufwärmprogramm, welches grundsätzlich schon vor dem Einschwimmen mit Trockenübungen beginnt, fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser und bestand eher aus sitzen und schwitzen.
Davon ließen sich jedoch unsere Athleten nicht beirren: Um Punkt 11:30 Uhr fiel der erste Startschuss für zwei unserer sieben Athleten: Nina Rosenbladt (9:42 min) und Kim Oranienburg (9:55 min) legten mit starken Schwimmzeiten über die zu absolvierenden 750m einen soliden Grundstein für den anschließenden Lauf.

Mit dem zweiten Startschuss um Punkt 12:00 Uhr gingen die verbliebenen fünf Athleten ins Wasser.
Hauke aka „Außenborder“ Heller macht an diesem Tag keine Gefangenen und ging die ersten 400m in einer soliden Zeit von 4:48 min an. Mit einer Zeit von 9:06 min sicherte er sich die Schwimmbestzeit und damit einen Vorsprung von 9 Sekunden auf den zweitplazierten Fabian Schönke vom RSC Lüneburg.
Unsere vier übrigen Athleten um Lena Kalthoff (12:17 min), Max Schröter (10:38 min), Alexander Huber (10:49 min) und Dawid Jakubowski (10:06) verschafften sich mit ebenfalls soliden Schwimmzeiten eine gute Ausgangspositions für den abschließenden Lauf.

Schwimmzeiten im Überblick:

Hauke Heller: 9:06
Nina Rosenbladt: 9:42
Kim Oranienburg: 9:55
Dawid Jakubowski: 10:06
Max Schröter: 10:38
Alexander Huber: 10:49
Lena Kalthoff: 12:17

Der Lauf
Nach nur einer kurzen Verschnaufpause von 30 Minuten, ging es für unsere Athleten nach dem Schwimmen zum nebengelegenen Altonaer Volkspark. Dort wartetete ein schneller 2,5km Rundkurs, der über den Tagessieg entscheiden sollte.
Der Fuß eines längeren Anstieges markiert dabei den Startpunkt. Der Antieg ist zwar nicht mit einer Besteigung des Mount Everest zu vergleichen, mit einer Länge von ca. 500m hatte er es jedoch spürbar in sich!
Der Start erfolgte entsprechend der zuvor absolverten Schwimzeiten, beginnend mit der schnellsten Schwimmzeit und entsprechend den Differenzen! Die Jagd konnte beginnen …

Als schnellster Schwimmer startete Hauke Heller den 5km-Lauf, dicht gefolgt von Fabian Schönke vom RSC Lüneburg (+9 Sekunden), Nina Rosenblatt (+36 Sekunden), Kim Oranenburg (+49 Sekunden) & Dawid Jakubowski (+60 Sekunden).
Beim Schwimmen zwar etwas abgehängt, warteten mit Max Schröter (+1:32 min) und Alexander Huber (+1:53 min) noch zwei sehr starke Läufer auf ihren Start, die das Feld jederzeit von hinten aufmischen können.
Nach knapp einem Kilometer musste Hauke Heller seine Führung an den späteren Sieger Fabian Schönke abgeben. Dass damit Platz 2 und somit der Tagessieg bei der Erwachsenenwertung (Fabian Schönke gehört noch zur A-Jugend) noch lange nicht eingetüttet war, zeigte eine eindrucksvolle Laufleistung von Max Schröter, der sich mit Schaum vor dem Mund von der Leine losriss und die Verfolgung aufnahm, als würde es kein Morgen geben.
Mit einer eindrucksvollen Laufleistung von 15:25 min sackte Max Schröter zwar die schnellste Laufleistung ein, wurde mit einem Rückstand von 7 Sekunden jedoch nur knapp hinter Hauke Heller Zweiter in der Erwachsenenwertung.
Mit einer Zeit von 17:48 min konnte Dawid Jakubowski auf der zweiten Laufrunde an Kim Oranienburg vorbeiziehen und den Kampf um den dritten Platz in der Erwachsenenwertung für sich entscheiden. Alexander Huber sicherte sich mit einer soliden Laufleistung von 18:07 den sechsten Platz in der Erwachsenenwertung und kompletierte damit das TTS Tri Team auf dem Ergebnisszettel.

Beim Frauenrennen dominierte Franka Rust vom RSC Lüneburg (A-Jugend). Mit einem Start-Ziel Sieg und einer Laufleistung von 17:40 min ließ sie zu keinem Zeitpunkt des Rennes etwas anbrennen und sicherte sich den fünften Platz in der Gesamtwertung (1. Platz Mädchen A-Jugend).
Mit einer 10km Bestlesistung im Gepäck (Vortag), erwischte Nina Rosenblatt zwar nicht den besten Tag, sicherte sich aber mit einer Laufleistung von 20:26 min den Gesamtsieg in der Damen -Gesamtwertung.
Lena Kalthoff sicherte sich mit einer guten Laufleistung von 21:31 min den fünften Platz unter den Frauen.

Laufzeiten im Überblick:

Max Schröter: 15:25
Hauke Heller: 16:50
Dawid Jakubowski: 17:48
Alexander Huber: 18:07
Kim Oranienburg: 18:13
Nina Rosenbladt: 20:26
Lena Kalthoff: 21:31

Zusammengefasst war der VAF Swim & Run eine für das TTS Tri Team Hamburg sehr erfolgreiche Veranstaltung. An dieser Stelle sei noch ein Dank an der Veranstalter auszusprechen, welcher durch eine super Organisation für eine reibungslose Ablauf und viel Spaß gesorgt hat.

In dem Sinne: Auf eine erfolgreiche Saison 2019!

Gesamtergebnisse:

Platz 1: Nina Rosenbladt: 30:08
Platz 5: Lena Kalthoff: 33:48

Platz 1: Hauke Heller: 25:57
Platz 2: Max Schröter: 26:04
Platz 3: Dawid Jakubowsk: 27:55
Platz 4: Kim Oranienburg: 28:09
Platz 6: Alexander Huber: 28:56

Dawid Jakubowski