AK Europameister beim IM 70.3 in Wiesbaden

11834942_10152857729836157_4414463206871571771_oAm Freitag ging es gemeinsam mit dem Coach nach Wiesbaden. Nach einer entspannten Fahrt ging es nochmal zum Raunheimer Waldsee, wo am Sonntag der Start zu meiner zweiten Mitteldistanz und zu meinem ersten M-Dot- Rennen erfolgen sollte. Dort bin ich nochmal locker im warmen See geschwommen und nach einem Essen ging es relativ schnell ins Bett.


11791976_441692916003458_8923682709423760402_oSamstag wurde ein kurzes Rad-/Laufprogramm absolviert. Bei einer der zahlreichen Abfahrten ist mir dann mein Handy aus der Tasche gefallen. Ich habe es nicht wiedergefunden und war ziemlich frustriert, zumal mich der Coach irgendwo auf der Radstrecke ausgesetzt hat und wir uns nach dem Radfahren zusammen telefonieren wollten. Die Worte vom Coach sinngemäß dazu, wenn es scheiße vor dem Rennen läuft, dann kann das Rennen nur gut laufen. Abends habe ich dann nochmal anständig Motivation getankt. Der Coach hat mir einen seiner Hawaii-Athleten vorgestellt hat. Ein sehr entspannter Abend, der für mich früh endete, da der Wecker ja schon um 5:45 Uhr klingen sollte.
11885401_1608229686115850_6804559542503639640_nJetzt zum Rennen: Der Start erfolgte um 8:10 Uhr, genau 10 Minuten nach den Pro Männern. Die 1,9km gingen ohne große Besonderheiten vorüber. Ich hatte eine gute Gruppe mit einem zügigen Tempo. Nach dem Wechsel befand ich mich auf dem 5. Platz in meiner AK. Auf dem Rad hatte ich gut Druck. Das Rad lief. Meine Beine fühlten sich gut an und nach rund 40km konnte ich die Lücke auf den 1 in meiner AK schließen. Die Strecke hatte es mit 1450hm auf den 90km ganz schön in sich. Das kam mir scheinbar entgegen und ich konnte die Führung in meiner AK übernehmen und ausbauen. Auf der Radstrecke holte ich dann auch die ersten Pro Männer ein, was nochmal zu einer extra Motivation führt. Der abschließende Lauf war 5km lang gut und dann merkte ich schon deutlich das Radfahren. Hier fehlt mir einfach noch die Erfahrung und die Wettkampfhärte auf der 70.3 Strecke. Die Zuschauer und die Stimmung an der Strecke waren einfach der Hammer. 

11822413_10203156840682087_239066406395509783_nAbschließend kann man sagen, dass das Rennen eine richtig geile Veranstaltung war und ich definitiv zufrieden mit meiner Leistung, dem Europameistertitel, einem 28. Gesamt Platz in einem sehr starken Feld und der Quali für Australien bin. Ich bin dankbar, dass ich so ein geiles Team habe, von denen ich ziemlich geile Motivationsnachrichten bekommen habe. Vielen Dank für das Anfeuern an der Strecke und Dank an den Coach, der mich das Wochenende einfach super supported hat!

Julian Fritzenschaft – “Sportler”