TRAININGSLAGER Abschlussbericht 3/3

Es folgt nun der 3. und letzte Teil über unseren Aufenthalt auf der Lieblingsinsel der Deutschen. Die letzten Tage wurden noch einmal richtig hart, da die Müdigkeit sich ordentlich breit machte. Immer in Absprache mit den Trainern wurde die eine oder andere Einheit angepasst, so dass sich in der letzten Woche immer mehr der Fokus auf qualitative Einheiten verschärfte, als nur stumpfe Kilometer zu „ballern“. Im Wasser wie zu Lande konnten wir hier an den Schwächen jedes Einzelnen noch hier und da an den Stellschrauben drehen und blicken so mit Zuversicht in die kommende Saison.

 

 

 

Es zeigt sich mal wieder im Trainingslager, dass wir nicht nur sportlich alle auf einem Nenner sind, sondern auch alle gleich ticken – kein Lagerkoller, kein Sturz, niemand, der nicht den Trainingslagermodus akzeptierte. Trainingslagermodus? Kennt Ihr nicht? Gut dann hier kurz eine Einweisung:

 

Der Trainingslagermodus wird meistens erst nach der Ankunft im Hotel aktiviert und bleibt dann in den meisten Fällen bis zum Einstieg in den Flieger zum Rückflug aktiv. Der eine oder andere Athlet hat jedoch Probleme diesen Absprung rechtzeitig einzuleiten und bekommt es dann erst in den darauffolgenden Tagen umgesetzt. Diesen verzögerten Absprung stört den Athleten meistens nicht, jedoch wird sein soziales Umfeld stark strapaziert.

Strapaziert??? – JA!

Der Trainingslagermodus wirkt sich nämlich wie folgt aus:

  1. Das Vokabular wird auf das nötigste reduziert, um wertvolle Kalorien / Energie für die Einheiten zu speichern.
  2. Die Nahrungsaufnahme wird umgestellt (viel, reichlich, alles, was geht, Hauptsache es füllt die Speicher). Frühstück und Abendbrot wird meistens als Einheit gewertet, da das Essen meistens so hart für den Körper ist, das man aufpassen muss, dass der Magen-Darm-Trakt nicht anerob wird 😉
  3. Magen-Darm-Trakt…. Thema für sich. Wo viel rein geht, muss auch viel raus. Mehr ist da nicht zu sagen. Da wird dann auch gerne mal die anstehende Einheit um 15 Min verschoben, damit man gewichtsreduziert in den Berg fährt.
  4. Stumpfe Sprüche sind Trumpf – da wird dann Punkt 1. Auch gerne außer Acht gelassen 😉
  5. Gute Musik hebt die Stimmung und steigert die Moral im Team – wichtig dabei, das ordentlich Abwechselung dabei ist (HipHop, Elektro sowie Ballermann-Hits sind Pflicht).
  6. Hitzige „Wattgespräche“ und Liebkosungen auf Teamkollegen, die gerne nicht so lange vorne im Wind fahren, gehören ebenso zum Tagesalltag.

Das ist somit auch einer der Gründe, warum der 3. Teil erst jetzt online ist. Das Trainingslager war so gut, dass wir alle unsere „Probleme“ mit dem Trainingslagermodus hatten – also kleine Entschuldigung an dieser Stelle.

Der Fokus wird jedoch nie verloren, egal wie weit man im TL Modus absackt. Ganz zielorientiert wurde in der letzten Woche das TL aufgearbeitet. Sportlich wie organisatorisch guckten wir, was gut war und noch besser werden muss. Dabei wollen wir hier an dieser Stelle Malte Onas, unserem Trainingslager-Koordinator, einen großen DANK aussprechen. Es lief alles reibungslos ohne Probleme und war perfekt organisiert.

Vielen Dank Malte und nächstes Jahr gerne wieder!